28. Mai 2006

Girl in Darkness...

Ich kann leider nicht behaupten das mir die Sonne scheint.
Ich bin ein Mädchen in der Dunkeltheit, gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Was ich damit meine, ist gar nicht so leicht zu erklären.
Im Gegenteil, es zu verstehen ist Sinnlos denn ich kann es nicht einmal selbst. Ich hänge an einem Abgrund und weiß nicht wie lange mich meine Hände dort halten.
Vielleicht kommt in letzter Sekunde die rettende Hand die mich hochzieht und mir neuen Mut schenkt.

Ich bin nicht allein, doch ich kann nicht darüber reden. Einem Menschen hab ich es anvertraut, fühlte mich nicht ganz allein mit meiner Verzweiflung. Habe einen Weg in den nächsten Tag gefunden.

Aber war es richtig? Hätte ich ihn nicht mit reinziehen sollen?
Jedes Erlebnis prägt uns, und wenn wir es mit jemandem zusammen durchstehen verbindet es. Doch woher weiß ich das er mich begleitet auf einen neuen Weg ins Licht. Woher weiß ich das es seine Hand sein soll die mich hält.

Hätte ich vielleicht nichts sagen sollen? Vielleicht wäre es leichter für mich. Nein wäre es nicht.
Aber woher soll man wissen wie man sich dann verhalten soll.
Ich will keinen überfordern.

Es ist so ein scheiß Gefühl. Ich habe Angst vorm allein sein.
Weiß nicht was ich dann tun könnte um es zu vergessen.
Will das es einfach aufhört, es soll nicht in Endlosschleife meinen Kopf blockieren.

Kann es nicht ertragen, nicht jetzt, vielleicht bin ich diesmal nicht stark genug.
Was, wenn es mich einholt und alles in mir nur noch diese Leere spürt.

Ich kann kämpfen, doch auch ein Kampf kann ohne Ziel sein.
Welches Ziel habe ich?
Berührungen nicht mit Angst zu verbinden, schlafen ohne mit Tränen wieder aufzuwachen.
Ich kann es noch nicht.

Einmal habe ich den Kampf gewonnen, habe ein normales Leben geführt. Hab es so gut es ging verarbeitet, oder auch nur verdrängt.

Jetzt ist es noch schlimmer und der Kampf scheint so endlos.

Versuche mich normal zu verhalten, fragen auszuweichen und trotzdem merkt man es.

Kann ich nicht auch nur eine Erinnerung sein?

Andrea

28.5.06 19:12, kommentieren

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25. Mai 2006

Brief an mich!

Briefe, sind der Weg der Worte aus einem Herzen wie es meines eines ist. Diese Zeilen, schreibe ich an mich. Vielleicht bringen sie Klarheit und vielleicht auch nicht.

Im Grunde versuche ich mit mir und meiner kleinen Welt zurecht zukommen. Doch immer wieder gibt es jemanden, der sie aus den Angeln hebt. Ich schaffe es gerade so sie jedesmal zu halten.
Wenn ich über alles nachdenke wird es noch schlimmer und ich werde noch verwirrter.
In dem Moment in dem Ich mein Herz auf der Zunge trage bin ich so unglaublich angreifbar, das nicht viel fehlt und alles in Dunkelheit versinkt.
Und wenn ich endlich loslasse, geht die Sonne langsam wieder auf und strahlt in meine Augen nur um hinter einer Wolke zu verschwinden die sich Angst nennt.
Ich wollte nie wieder vor mir und meinen Gefühlen Angst haben und noch weniger wollte ich sie riskieren.
Leider schaff ich das immer und immer wieder.
Ich lasse zu das man mit mir sein Spiel treibt, ohne zu wissen was dabei rauskommt.
Darf ich nagst haben? Darf ich mich verstecken? Davor einfach wegrennen?
Ich möchte es so gerne. Es einfach lassen es einfach vergessen.
Ich kann es nicht.
Kann ich verzweifeln? So viele Fragen und niemand gibt mir eine Antwort. Nicht mal ich selbst kann sagen was passiert oder wie weit ich gehen kann oder gehen will.
Ich weiß ja nicht mal was ich noch alles will!
Ich kann meinen Weg gehen und dabei werde ich immer wieder auf Widerstand stoßen, und immer wieder werde ich Menschen vor den Kopf stoßen.
Ich bin so wütend auf mich und traurig, ich weine Tränen der Verzweiflung und es werden immer mehr.
Selbst wenn ich mich fallen lasse, wenn ich versuche zu glauben und zu gehen. Sie kommen so wie die Angst ein ständiger Begeleiter ist. Ich will sie nicht mehr, ich will nicht weinen wenn ich glücklich bin und lachen wenn ich am Ende bin.
Ich möchte einfach nur Leben.
Lachen, weinen, albern, streiten, kuscheln und mich wohl fühlen mit meinen Entscheidungen und sie nicht anzweifeln müssen. Ich mag mich nicht fragen, ob ich wieder einen Fehler mache. Ich will nicht bereuen was ich sage und niemals in Frage stellen was ich tu.
Doch genau das passiert mir jedes Mal.
Ich Frage mich ob ich nicht wieder genau die selben dummen Fehler mache und ich bezweifle das meine Worte nicht zu viel waren.
So wie es mir jetzt geht bin ich zu ehrlich und packe meine Gedanken auf einen großen runden Tisch an dem man dann damit Pokern kann.
Gewinnen und Verlieren steht auf einer Karte und ich weiß nicht welche Seite ich in der Hand halte.

LG Andrea

25.5.06 14:58, kommentieren

13. Mai 2006

Glückwunsch an Alle!

Wer Freunde hat braucht keine Feinde.
Toller Spruch und er passt wie die Faust aufs Auge.
Selbst ein Mensch der stark genug scheint mit allem klar zu kommen hat seine Grenzen.
So wie ich. Ich hab sie erreicht. Ich kann nicht mehr und ich will den Scheiß nicht mehr.
Ich gebe auf und hoffe das man mich versteht wenn ich mich komplett zurück ziehe!
Ich habe keine Lust mehr auf das das was Andere erzählen wenn man mir nicht zuhört.
Der Abgrund war zu nah ich bin gefallen, meine Flügel gebrochen und nicht die Kraft mich noch zu retten.
Ich gehe meinen Weg, aber nicht mit euch. Sondern allein, für mich. Ich muss mich bei mir nicht rechtfertigen, aber bei euch.
Es ist den meisten egal wie ich mich fühl wenn ihr mich in Situationen drängt in die ich nicht will.
Seit mir nicht böse über diesen Weg, doch es bringt nichts mehr.
Ich will nicht mehr kämpfen, ich will nicht mehr!

Ich weiß nicht mal mehr was Leben ist, wenn ich Spaß habe, kommt irgendwer und reisst mich runter!
Ihr nennt das Freundschaft, ich nenne das Neid.
Ich habe mit meinen jungen Jahren viel erlebt.
Ich hab es nicht nötig mich so behandeln zu lassen, ihr aktzeptiert nicht wie ich bin, sondern wollt das ich bin wir es euch passt. Die wenigen Menschen die ich habe die genau das nicht tun, verliere ich weil ich nicht ich bin.
Ich verliere sie weil man sich das Maul zerreist.
Jeder redet darüber und keiner fragt mich selbst und wenn doch ist es egal, welche Antwort ich gebe, denn ihr habt sie euch allein gegeben und es ist nciht wichtig was ich sage.

Mein Weg wird euren nicht mehr kreuzen und wenn doch, dann werde ich freundlich sein. Aber nie wieder lass ich jemanden so an mich herran wie ich es bisher getan habe.
Mein vertrauen ist gebrochen und meine Liebe am Ende.
Mein Herz ist zersplittert und meine Seele ist leer.
Keine Regung will sich zeigen, es ist mir egal!!!

EINFACH EGAL!

LG Andrea

13.5.06 09:25, kommentieren

5. Mai 2006

Entscheidungen...

Gibt es Entscheidungen die man bereuen muss?
NEIN!

Gibt es Entscheidungen die man ändern sollte?
Eigentlich nicht!

Wichtig bei jeder Entscheidung die man trifft ist, das man dahinter steht, egal was kommt und es auch durchzieht.

Manchmal ist das eben nicht ganz einfach und man muss viel einstecken.
Vielleicht sogar dichtz machen und erstmal nur an sich denken.
Klingt nicht ganz so nach mir ich weiß, aber ich hab in den letzten Tagen einiges Falsch gemacht ohne es zu wissen, weil ich blind vertraut hab.
Dafür hab ich die Quittung bekommen.
Jetzt weiß ich das allein zählt was ich aus meinen Möglichkeiten mache.
Sicher kann ich nicht immer mit dem Kopf durch die Wand und alles nach meiner Nase laufen lassen. Aber solang es geht werde ich es tun.

Sonst dauert es nicht lange bis ich daran zerbrochen bin.

LG Andrea

5.5.06 18:20, kommentieren

1. Mai 2006

Hallo Zusammen,

sicher fällt euch auf das ich in letzter Zet viel schreibe. In meinem momentanen nicht gerade unkomplizierten Leben passiert soviel und so wirklich zum reden ist keiner da. Was ich hier schreibe muss ich nicht erklären, und trotzdem hilft es mir über die scheinbar endlose Zeit, in der sich meine Welt so schnell dreht, dass ich kaum hinterher komme.

Auf einmal passiert soviel und dann doch nichts. Im Kreis drehen wäre wahrscheinlich der treffende Ausdruck.

Es gibt soviele Momente in denen ich die Zeit anhalten möchte nur damit sie nicht vergehen, denn im nächsten Augenblick ist es wieder ganz anders und die Zeit kann nicht schnell genug vorbei gehen.

Es ist diese Hilflosigkeit und die Feigheit die mich fest im Griff haben. Risiken eingehen ist das eine, was danach kommt das Andere.

Ist man bereit das Risiko einzugehen kann man gewinnen und verlieren und leider gibt es auch den Schritt dazwischen der meiner Meinung nach der schlimmste ist. Denn wenn man plötzlich nicht mehr weiß wie man sich verhalten soll. Auf der einen Seite kann man warten, was aber auch als desinteresse gewertet werden kann. Oder man geht auf Angriff und könnte damit ungewollt Druck ausüben was auch dazu führt, das man sich noch schlechter fühlt.

Dabei kann manchmal alles ganz einfach sein, wenn man redet. Wenn man sich darüber klar wird.

Gerade zwischen zwei Menschen die mehr füreinander empfinden ist es oft nicht leicht. Manchmal ist auch das Umfeld ausschlaggebend. Selbst wenn einem der Rest der Welt egal zu sein scheint, ist es so das man ja doch zuhört und mitbekommt wie geredet wird. Dabei ist es wichtig zusammen zu halten und einfach zu sagen "Mir egal!"

Und ich weiß wovon ich rede denn ich will selbst sagen "Mir egal!" und schaff es nicht wirklich. Wir sind doch keine Maschinen die auf Knopfdruck umschalten. Jedenfalls bin ich keine. Klar gibt es Menschen die das sogar sehr gut können. Meistens glaube ich fällt es ihnen gar nicht auf was sie damit anrichten.

Ich selbst vbin manchmal nicht besser, ganz im Gegenteil. Auch mir fällt es nicht auf, wenn ich stur und arrogant werde nur um die Dinge nicht an mich ran zu lassen.

Mein Schutzschild ist in den letzten Wochen sehr fest geworden und ich kann kaum etwas dagegen tun. Ich würde es nicht ertragen wieder verletzt zu werden.

LG Andrea

1 Kommentar 1.5.06 19:11, kommentieren